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Koordinatorin für die Erprobungsstufe ist Frau Korneli. Sie ist die Ansprechpartnerin bei allen Fragen um diese ‚neue Welt’. Bei ihr erhält man genauere Infos über das pädagogische Angebot gerade in den ersten beiden Jahren bei uns am Kopernikus-Gymnasium.

Da geht es um Fragen wie:

Was ist Förderunterricht ?

Wie kann man sich die 'Freiarbeit' vorstellen ?

Welche Klassenregeln gibt es ?

Wie sieht die Beratung aus ?

Was sind die 'Erprobungstufenkonferenzen' ?

... und vieles mehr ...


Methodentraining in den Jahrgangsstufen 5 und 6

Frau Hesse und Frau Korneli berichten über den aktuellen Stand:

Das Methodentraining soll in den Klassen 5 und 6 intensiviert, strukturiert und nachhaltiger gemacht werden. Dazu hat sich eine Arbeitsgruppe aus den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der beiden Jahrgänge und anderen interessierten Kollegiumsmitgliedern folgendes besprochen:

1. Die für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 verbindlich eingeführten Hausaufgabenplaner werden jede Woche vom Klassenlehrer kontrolliert und von den Eltern gegengezeichnet. Alle fachlehrer achten darauf, dass die Schüler am Ende der Stunde die Hausaufgaben für das jeweilige fach in den Hausaufgabenplaner eintragen.

2. Jeder Schüler legt einen weißen Schnellhefter als Methodenordner an, in dem die Arbeitsblätter zum Methodentraining abgeheftet werden.

3. Die Einführung bestimmter Methoden soll an unterschiedliche Fächer gebunden sein. Welches fach für die Einführung welcher Methode zuständig ist, kann man dem Übersichtsplan 'Mein Methodenhaus' (hier demnächst als Bild zu finden) entnehmen. Es bleibt dem Fachlehrer überlassen, wann er innerhalb des vorgesehenen Zeitplans (z.B. 1. Quartal) die jeweiligen methoden einführt.

4. Der Übersichtsplan 'Mein Methodenhaus' wird hinten in jedes Klassenbuch geklebt, und der zuständige Fachlehrer trägt darauf ein, wann die methode eingeführt wurde. Sp können alle in einer Klasse unterrichtenden Lehrer sofort erkennen, welche Methode die Schüler bereits beherrschen sollten. Auch die Schüler heften diesen Plan in den Methodenordner ein und vermerken das datum der Einführung der jeweiligen Methode.

5. Arbeitsblätter und Informationsmaterial zur Einführung der unterschiedlichen Methoden befinden sich in einem Methodenordner und in den Methodenheften, die dem Kolegium jederzeit zur Verfügung stehen,

6. Diese Art des Methodentrainings soll probeweise für ein Schuljahr eingeführt werden.


A C H T U N G  : Die Informationsveranstaltung für alle Schüler/innen und alle Eltern des 5.Jahrgangs zum Thema 'Sprachenwahl' :    Termin wird hier im April 2012 bekannt gegeben.

Sprachenwahl: Die zweite Fremdsprache ab der Klasse 6

Ergebnis der Wahlen für das kommende Schuljahr 2011/2012: Es gibt für Französisch und für Latein jeweils zwei Kurse; wir freuen uns über diese Wahlen, weil es relativ überschaubare Lerngruppen geben wird.

Naja, es ist schon eine gewisse Konkurrenzsituation: Die Schülerinnen und Schüler am Ende des 5. Jahrgangs stehen vor der vielleicht nicht so einfachen Aufgabe, sich für eine weitere Fremdsprache zu entscheiden.

Am Kopernikus stehen dazu die Sprachen 'Französisch' und 'Latein' bereit.

Wir haben die Fachgruppen gebeten, ihr Fach hier vorzustellen.


Französisch
 --> Information der Fachgruppe Französisch zur Wahl des Faches für die Klasse 6

I.   Warum soll Ihr Kind Französisch lernen?

1.      Die Erlernung des Französischen bedeutet den Erwerb einer weiteren  
l e b e n d e n  Sprache. Wer Französisch kann, hat frühzeitig Vorteile und
sichert sich außerdem Vorsprung vor anderen im späteren Beruf. Man wird
wendiger, erweitert seine Möglichkeiten für Kontakte mit den vielen Menschen, die in Frankreich, in der Schweiz, Belgien Kanada und afrikanischen Staaten Französisch als Muttersprache oder Zweitsprache benutzen. Zumal im wirtschaftlich und kulturell immer stärker verflochtenen EUROPA gewinnt Anerkennung, wer das Französische einbringen kann. Es ist verständlich, dass von Bewerbern für Berufe mit verantwortungsvoller Tätigkeit immer häufiger neben Englisch die Kenntnis des Französischen erwartet wird. Einige Jahre in Frankreich zu leben und zu arbeiten, wird zum beruflichen Alltag vieler Menschen in Deutschland gehören. Aber natürlich braucht man auch bei uns Französisch: Sehr viele französische Unternehmen haben Filialen in Deutschland. Zum gegenseitigen Verständnis reicht Englisch nicht aus. Selbst in technischen Berufen versteht man sich viel besser, wenn man die andere Kultur kennt. Das Gymnasium bietet die Chance, beizeiten eine Wahl der Vernunft zu treffen.

2.    Natürlich bedingt das Erlernen des Französischen Arbeitsbereitschaft, aber damit es auch Spaß macht, setzen wir ein erprobtes Lehrprogramm ein, das mit aktuellen Inhalten und Materialien den Schüler am Leben unserer französischen Nachbarn teilhaben lässt. Er lernt das Sprechen, indem er von Anfang an spricht. Schriftliche Sprachkompetenz, verschiedene Medien sowie der literarische Bereich gliedern sich allmählich dem Lehrgang ein.

II.   Warum soll Ihr Kind Französisch in Klasse 6 wählen?

Für das Erlernen der modernen Fremdsprachen spielt das Lebensalter des Schülers eine entscheidend Rolle. Je jünger wir sind, desto leichter fällt uns das Imitieren und die unbewusste Aneignung von Sprache. Mit zunehmendem Alter schwächt sich diese natürliche Aufnahmebereitschaft ab.
Zudem ist Französisch eine gute Grundlage, um später weitere Sprachen leichter zu erlernen.    

Latein

Stellungnahme der Fachgruppe Latein zur Wahl des Faches für Klasse 6   Latein: 

Mehr als nur Latein!   Gegenüber den modernen Fremdsprachen liegen die Gründe für die Wahl des Faches Latein nicht so klar auf der Hand. Wäre es nicht im Sinne des europäischen Gedankens, eine weitere moderne Fremdsprache zu erlernen? Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass auch das Fach Latein einiges dazu beitragen kann:  
Mit dem Lateinischen erlernt man eine Sprache, die als Basis vieler europäischer Sprachen dient.
 
Latein hat den Wortschatz, den Formenbestand und den Satzbau dieser Sprachen geprägt. Vor allem auf lexikalischem Gebiet erleichtern Lateinkenntnisse das Erlernen moderner Fremdsprachen. In erster Linie profitiert man natürlich bei den romanischen Töchtern des Lateinischen vom einschlägigen Wissen um die “Mutter”. Aber auch für das Englische ist das Lateinische gewinnbringend: Mehr als 50% des Alltagsvokabulars des Englischen ist lateinstämmig. Darüber hinaus ist das Lateinische auch ein gutes Training für die deutsche Sprache. Der Schwerpunkt des Lateinunterrichts liegt in der Übersetzung lateinischer Texte. Weil Übersetzen jedoch mehr als Aneinanderreihen von Lernvokabeln ist und bei jedem Ausdruck ein zu dem jeweiligen Kontext passender Begriff gesucht werden muss, wird die Ausdrucksfähigkeit im Deutschen geschult. Der Vergleich sprachlicher Unterschiede zwingt dazu, auch über die eigene Sprache nachzudenken. Grammatik hätten sie so richtig erst im Lateinunterricht gelernt, stellen viele – keineswegs nur Latein-“Fans” – im Rückblick auf ihre Schulzeit fest. Da Latein eine Sprache ist, die hauptsächlich aus Büchern erlernt wird, zwingt das ständige Analysieren, Vergleichen und In-Bezug-Setzen sprachlicher Erscheinungen zu Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit, Konzentration und Geduld und verlangt methodisch bewusstes Arbeiten. Dies sind Lern- und Arbeitstechniken, die für andere Schulfächer und das spätere Berufsleben wichtig sind: Latein – ein Fach um das Lernen zu lernen.
Auch für den Lateinunterricht gilt: Wer Sprachen lernen will – gleichgültig welche – kommt um ein intensives, sicher auch oft mühsames Arbeiten nicht herum. Andererseits kann jeder, der bereit ist, ein gewisses Lernpensum aufzubringen, im Lateinischen bestehen.
Der Lateinunterricht gibt sich jedoch keineswegs zufrieden mit Wörterpaukerei, Herunterrasseln von Formen und mechanischem Übersetzen. Er nutzt die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Didaktik und Methodik und vermittelt abwechslungsreich lateinische Sprache und römische Kultur. Auch neue Computer-programme und das Internet stehen zur Verfügung. Sie helfen beim Lernen und machen Lust, sich auf Entdeckungsreisen in das antike Rom zu begeben.
Das Lateinische und mit ihm die römische Kultur ist die kulturelle und geistige Grundlage Europas. Auf die Begegnung mit der Welt der Antike legen die neuen Richtlinien für das Fach Latein besonderen Wert und die jüngere Generation der Lateinlehrbücher trägt dem durch informierende (deutsche) Texte und Bilder verstärkt Rechnung.  

Fazit: Latein führt zu den Wurzeln Europas und fördert die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit!    

Mit freundlichen Grüßen   K. Schubert, OStR‘      

Ein letzter Hinweis noch: Latein kann am KGL nur in Klasse 6 gewählt werden. Wer sich jetzt für Latein entscheidet, kann zu einem späteren Zeitpunkt immer noch weitere Fremdsprachen erlernen.

Kopernikaner unterwegs  

Religion be-greifen  - Ein Ausflug in die Moschee
 

Erzähle es mir - und ich werde es vergessen.
Zeige es mir - und ich werde mich erinnern.  

Getreu diesem Leitspruch machte sich der evangelische Religionslehrekurs der Klassen 6b/c auf den Weg zur Moschee in Düsseldorf – Derendorf.

Das Thema Islam, das vorher im Unterricht erarbeitet wurde, bekam durch diese Exkursion mehr Leben eingehaucht. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, die von außen unscheinbare Moschee, die in einem alten Bahnhofsgebäude ist, in ihrer ganzen inneren Schönheit zu erkunden.

Der Vertreter der muslimischen Gemeinde erläuterte nicht nur die Glaubens- grundlagen, sondern stand auch für alle Schülerfragen rund um das Gebet, das Fasten und die einzelnen Gebäudeteile geduldig zur Verfügung. Es wurden uns auch die rituelle Waschung vor dem Gebet und der Gebetsaufruf  vorgeführt.

Vielen Dank an die muslimische Gemeinde für diesen erfahrungsreichen Vormittag!


Was schon in der Erprobungsstufe möglich ist, zeigt ein Beispiel aus dem 6. Jahrgang : Wir nahmen ein englisches Hörspiel in unserem Bandraum auf !




Hier präsentieren wir ein beeindruckendes Ergebnis des Kunstunterrichts in der Klasse 6a bei Frau Espenkötter-Brinkmann.

 
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